Von der Pilzspore zum Fruchtkörper:  Pilzzucht

Pilzzucht + Pilzbrut + Pilzanbau: Erst Kenntnisse erwerben - dann in die Praxisi einsteigen, ein Pilzseminar vorweg mitmachen - dadurch werden typische Anfängerfehler und damit größere Enttäuschungen vermieden.

Grundkurs I - Pilzanbau
Von der Spore bis zur Pilzernte - ökologischer Pilzanbau               aktueller Termin: 30.06. bis 02. Juli 2017
Eine Anleitung zur Pilzzucht in Theorie und Praxis
Ein aufgrund veränderter Nachfrage und neuesten, internationalen  Erkenntnissen völlig neu konzipierter Intensivkurs der Pilzschule als Wochenendseminar mit vielen praktischen Tipps.
Näheres auf einer extra Seite.                               Gedachter Verlauf/Inhalte/Einzelthemen

Wer keine Zeit oder keine Lust hat, aber auch wem es aus gesundheitlichen Gründen versagt ist, seine Pilze im Wald oder auf der Wiese selbst zu suchen, kann viele Arten bequem  im Garten oder gar in der Wohnung züchten, bzw. anbauen. Das schont zwar nicht die Natur, sondern den eigenen Geldbeutel. Schmackhafte und gesunde, ja regelrechte Heilpilze* wie Shiitake, Igelstachelbart, Glänzender Lackporling, Krause Glucke, Winterpilz, Austernseitling, Judasohr & Co. ernähren sich von bestimmten Bestandteilen verschiedener Holzarten und lassen sich daher recht einfach anbauen bzw. züchten. Aber selbst Champignons, Braunkappen und Schopftintlinge und andere Streuzersetzer sind relativ leicht kultivierbar. So ist es möglich, den Parasolpilz - auch Schirmpilz genannt -  im eigenen Garten anzusiedeln.
NEU: Steinpilze, Edelreizker, Blutreizker und Trüffeln Fast unbemerkt von deutschen Pilzkundlern und Gartenbaubetrieben experimentieren geschäftstüchtige und pfiffige Franzosen, Italiener und vor allem  Spanier   erfolgreich mit schmackhaften Pilzen wie den köstlichen Spitz- und Speisemorcheln, Butterpilz, Edelreizkern, Herbstrompeten, Kaiserling, Märzschneckling, Steinpilzen oder gar den sündhaft teuren Trüffeln. - Und verdienen sich damit eine goldene Nase. Hier dagegen sind viele Biologen arbeitslos...
Trüffel_Schnäppchen_1Aufforstung mit mit Edelpilzen mykorrhizierten Bäumchen oder angelegt als Kurzumtriebsplantagen, kleine und größere Steinpilzhaine, Garten- und Grundstückseinfriedungen mit Trüffelbäumchen, Trüffelbäume (siehe kleines Bild links, zweijähriges Trüffelbäumchen mit etwa 60g schwerer Perigord-Trüffel daran) zwischen den Weinreben oder im Vorgarten, verschiedene mit Trüffel mykorrhizierte Sträucher in Obstgärten, kleinste bis hektargroße Trüffelplantagen und einiges mehr wie die Anzucht von Trüffelbäumchen selbst im Pflanzkübel (?) - wer etwas (geeignetes) Land oder einen Garten hat und ein wenig experimentierfreudig ist, bzw. es einfach genauer wissen will oder etwa Pilzzucht als (Neben-) Erwerbsquelle im Auge hat, kommt an diesem nagelneu konzipierten Kurs nicht vorbei. Hier  lernen Sie Schritt für Schritt die notwendigen Grundlagen, wie man seine Pilzbrut auch von beliebigen, frei wachsenden  Pilzen selbst preiswert und professionell herstellt, woher  man Pilzbrut oder beimpfte Trüffelbäumchen und Edelreizker-Zöglinge bezieht - oder eben selbst herstellt...

Zusammenfassung
Pilze sind keine Pflanzen! Was man also alles von Grund auf wissen muss, wie es gemacht wird, was zu bedenken ist und was alles dazu so benötigt wird, wo man was bezieht, wo man was besichtigen kann, wird  anschaulich auf diesem dreitägigen Seminar zunächst erläutert, gezeigt und in der Praxis geübt.

* Heilpilze - Gesundheitspilze
 Pilze sind gesund, denn sie sind reich an Vitaminen der B-Gruppe und an Vitamin D sind. Darüber hinaus sind sie purinarm, kalorien- und salzarm, aber reich an Mineralien, Spurenelementen und Ballaststoffen. Schon deswegen  sollte man öfters frische Pilze essen. Nichts liegt daher näher, seine Wunschpilze selbst zu züchten.

Pilzsaison ist vom 01.01. bis 31.12. - nicht nur in der freien Natur
Da die verschiedenen Pilzarten zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr wachsen, kann man sich mit der geschickten Auswahl der kulinarischen Leckerbissen von Januar bis Dezember, also das ganze Jahr über mit frischen Pilzen aus der eigenen Zucht - besser “Anbau” versorgen. Nicht nur im Garten oder Keller, selbst in der Mietwohnung wäre das möglich. Viele praktische Tipps und Tricks verrät der Referent und bietet gleichzeitig Quellen für den Bezug der Pilzbrut und beimpfter Bäumchen schmackhafter und gesunder Pilze an.

 Pilzseminar in Schulen: Praktischer und spannender Biologieunterricht
Müssen es eigentlich immer nur Gummibäumchen und Blumen, also Pflanzen  sein?  Holen Sie sich ein Stück Natur in die Wohnung - oder ins Klassenzimmer. 
Kein Tier - keine Pflanze: Faszination Pilze
Schauen Sie mit der ganzen Familie (oder der gesamten Schulklasse) zu, wie das hauchfeine Pilzgeflecht (Mycelium) aus der Deckerde wächst -  wie sich das Mycel dann langsam verdichtet und allmählich Fruchtkörperansätze (Primordien) bildet - wie diese, gesteuert durch Temperatur und Feuchtigkeitsangebot zu kleinen und dann zu grossen Pilzen heranwachsen. Aussporen und wieder vergehen...
So lernt man die Natur kennen...
Mit diesen Beobachtungen (und den Kursen der mobilen Pilzschule erwerben Sie wertvolle Kenntnisse, um auch als Pilzsammler das Wachstum der in freier Natur wachsenden Pilze besser beurteilen zu können. Damit sind Sie letztlich als Pilzsammler weitaus erfolgreicher.
Fertigkulturen z.B. Champignons wie hier abgebildet, lassen sich im mitgelieferten Pappkarton in der Küche züchten. Um das Pilzwachstum besser beobachten zu können, bringen Sie ruhig ein kleines Beobachtungsfenster an. Schneiden Sie dazu aus dem Seitenteil des Kartons einfach ein  Stück der Größe von etwa 15 x 10 cm aus und ersetzen dies durch eine etwas größere Glasscheibe. Diese lässt sich von oben bequem zwischen Plastikbeutel und Karton schieben, bevor Sie die Deckerde aufbringen.

Nur was dokumentiert wurde, hat man genau gesehen
Bringen Sie Ihren Kleinen (oder der Schulklasse) doch ganz beiläufig und spielerisch auch eine solide und durchdachte Arbeitsmethode bei. Mit einer kleinen Tabelle (das können die Kids gern mit Excel am PC machen) wie der nachstehende Vorschlag,  lassen sich die Beobachtungen täglich dokumentieren. Wenn alle zwei Tage mit Papas Digitalkamera oder dem eigenen Handy auch noch drei oder  vier Bilder gemacht t und später am PC bearbeitet werden, kann eine Auswahl dieser Bilder in einer PowerPoint-Präsentation Verwendung finden... 

Staatliche Anerkennung
Die mobile Pilzschule ist durch das zuständige Ministerium als Bildungsträger  akkreditiert. 
  

Datum

Beobachtung/Feststellung

Maßnahme

Temperatur

Feuchtigkeit

Ernten

Sonstiges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Pilzzuchtseminar:  Von der Pilzspore bis zur Pilzernte – Pilzzucht von A-Z
Fragen über Fragen: Wenn Pilze weder Tiere noch  Pflanzen sind, nicht einmal Samen haben, wie vermehren die sich eigentlich? Wovon und wie ernähren sich denn die Pilze?
Warum kann ich bestimmte Champignons züchten, andere wiederum nicht? Wie und wo kann man - wie die Spanier, Franzosen und viele anderen Nationen es vormachen - auch Trüffeln und Steinpilze in Deutschland züchten?     
Von den Hintergrundinformationen, über technische Details bis hin zu den Bezugsquellen, keine Frage bleibt auf diesem Seminar unbeantwortet.
    
Seminarzeiten: 1. Tag 18.30 bis 21.30 Uhr   2. Tag 09.00 - 17.00 Uhr
3. Tag 09.00 - 16.00 Uhr
Termin:
30.06. bis 02. Juli 2017
Kursgebühren: 398 €/Person  (Sonderpreis 298 € für Mitglieder der Forschungsgruppe Hypogäen und 100€/Person für Wiederholer ab 2012)
Anmeldung nur per Mail
Näheres und Ausführungen zum Ablauf hier auf einer separaten Unterseite
Veranstaltungsort: 31073 Delligsen bei Alfeld -
Hotel Zur Alten Schmiede, Göttinger Str. 7
Homepage: www.doener-grill.de Tel: 05187-2351 (hier besteht die Möglichkeit ein einfach ausgestattetes Zimmer separat und direkt zu buchen)