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Entstanden aus den regelmässigen Treffen weniger Pilzfreunde, den so bezeichneten “Pilzfreundetreffs” in verschiedenen Orten in Süd-Ost-Niedersachsen haben sich durch die dynamische Initiative der Pilzschule kleine, mittlere und größere pilzkundliche Arbeitskreise bis hin zu verschiedenen Pilzvereinen in über 150 Orten in 12 Bundesländern entwickelt. Zur Vermittlung und Vertiefung der Kenntnisse werden dort in unregelmäßigen Abständen Kurse, Pilzfreundetreffs, Lehrwanderungen, Tagestouren und Seminare angeboten. Ausbildung (!) statt Beratung Niemandem ist dadurch nachhaltig geholfen, dass gesammelten Pilze durch einen Pilzberater oder Pilzsachverständigen fachmännisch begutachtet werden, indem dabei die nicht essbaren Pilze aussortiert und der Rest zum Verzehr “freigegeben” wird. Derartige, weit verbreitete Unsitten streicheln und bestätigen nur die Eitelkeit einiger Pilzberater. Sie führen unweigerlich - wenn auch unbeabsichtigt - zur unkontrollierten Sammelei, zum regelrechten Raubbau. Fazit der Pilzschule: Ausbildung statt Beratung Bericht zum 1. Trüffelkurs der Pilzschule Hilfe zur Selbsthilfe - Kurse der Pilzschule Dem Pilzfreund oder leidenschaftlichem Pilzesser bleiben daher nur wenige Möglichkeiten: Entweder bleibt er bei den Gummiproppen I. bis III. Wahl aus der Dose, oder er baut seine Pilze selbst an und lässt das Sammeln sein. Wer aber selbst gesammelte Pilze verzehren will, muss nicht noch in seinem Bemühen unterstützt werden, Bestimmungsaufgaben und die damit verbundene Verantwortung auf Dritte abzuwälzen. Er muss befähigt werden, allein zu entscheiden und allein die Verantwortung für sein Handeln zu tragen. - Dafür tritt die Pilzschule ein.
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Ganztags-Praxiskurse 2012 in der Hauptsaison – Tagesausflüge 29. April – Pilze im Frühjahr „Morcheltour“ Treffpunkt (TP): Wolfenbüttel (Niedersachsen = NDS), Parkplatz vor dem “Stadtbad Okeraue” Lange Str. 08. Sept. “Pilze im Hürtgenwald“ (Nordeifel) zw. Aachen, Düren und Mechernich (Nordrhein-Westfalen=NRW) TP: Kirche in Hürtgen zwischen Düren und Roetgen 09. Sept. “Pilze am Niederrhein” zwischen Emmerich, Kleve und Goch (NRW) TP im Bereich der Kirche in Asperden bei Goch 15. Sept. - “quer und kreuz durch den Hochharz“ zwischen Wernigerode, Blankenburg und Braunlage Treffpunkt: Großparkplatz „Drei Annen Hohne“ (Sachsen-Anhalt=SAH) dieser OT liegt etwa 7,5 km SW von Wernigerode Richtung Elend 16. Sept. – „Herbstpilze i. d. Lüneburger Heide“ zwischen Celle, Faßberg und Wittingen Treffpunkt: im Bereich der Kirche in Sprakensehl, NDS) 23. Sept. – Herbstpilze in der Nordheide zwischen Buchholz, Lüneburg und Munste (NDS), TP Parkplatz westlich der BAB-Abfahrt „Garlstorf“ (Hanstedter Landstraße) 29. Sept. “Pilze der Lüneburger Heide” zwischen Celle, Burgwedel und Schwarmstedt (NDS), TP vor der Kirche direkt an der Hauptstraße in Wietze 30. Sept. – “Pilze im Teutoburger Wald” zwischen Osnabrück, Hilter und Lengerich (NDS+NRW) TP: vor Restaurant Casablanca, Osnabrücker Str. in Bad Iburg 03. Okt. – “Pilze am Niederrhein” zwischen Krefeld, Geldern und Wesel, (NRW) TP Parkplatz LIDL, Prinzenstr. 78 in Kamp-Lintfort 13. Okt. – “Pilze in der Lüneburger Heide” zwischen Hamburg, Soltau und Uelzen (NDS) TP: Parkplatz im Bereich der Kirche in Bispingen 14. Okt. - “in und um den Habichtswald” (Hessen=HES) zwischen Kassel, Wolfhagen und Zierenberg, TP: im Bereich der Kirche in Dörnberg (BAB: A44 AS 67) 21. Okt. “Pilze des Hochharzes im Dreiländereck“ (SAH-NDS-Thüringen=TH) zw. Bad Sachsa, Nordhausen und Hasselfelde, TP vor der Tourist Info in Hohegeiß 27. Oktober – „Pilze suchen, sammeln und bestimmen im Naturpark Nordeifel“ (NRW) zwischen Aachen, Düren und Mechernich, TP ist der Parkplatz vor dem Restaurant Birkenhof in Stolberg-Venwegen, Mulartshütter Str. 20 28. Oktober “Pilze in der Südeifel” zwischen Bonn, Koblenz und Euskirchen (Rheinland-Pfalz), TP: Parkplatz vor dem Bahnhof in Bad Neuenahr, Hauptstraße 45 gegenüber dem Hotel Ahrbella Näheres zum geplanten Verlauf, Ausrüstung, Preise und Anmeldung hier
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Morchelfinder = Morchelspezialisten, das sind die wahren Könner unter den Pilzfindern
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Aufnahme in die Morchelbundesliga: Start 1-2011 Neue Morchelstellen in fremder Umgebung gezielt zu finden, ist wahrlich nicht so einfach. Das ist sogar richtig schwer, erfordert es doch einiges an speziellen Kenntnissen und besonderen Fähigkeiten, wie sie europaweit nur von der Pilzschule auf KURS II live und durch den Lehrfilm “So findet man Pilze...” vermittelt werden. Das zu können, erfordert außerdem besonders ausgeprägte Eigenschaften wie eine gehörige Portion an Zielstrebigkeit, Ausdauer und Umsetzungsvermögen, wie sie weit über die Fähigkeiten eines erfolgreichen Pilzsammlers hinausgehen. Wer dies gegenüber der Pilzschule durch den Nachweis von mindestens drei neuen Fundstellen und mindestens zwei Morchelarten belegt hat, ist berechtigt das nebenstehende Abzeichen der “Morchelbundesliga” zu tragen.
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Morchel-Bundesliga: Aufnahmekriterien (erste Auszeichnungen) * Nachweis (Datum, Fotos, topografische Details oder Ortsbegehung) von mindestens drei selbst gefundenen, neuen (also nicht von der Pilzschule gezeigten) Morchelstellen in freier Wildbahn * die einzelnen Funddorte müssen mindestens 100 m auseinander liegen * nicht gewertet werden direkte und indirekte RiMuMo-Stellen (z.B. Spitzmorcheln auf oder in der Nähe von mit Koniferenrinde gemulchten Stellen) * Fundstellen mit zwei oder mehr nachgewiesenen Morchelarten (z.B. M. semilibera und M. esculenta, bzw. und/oder V. conica) zählen als eine Stelle Die schriftlichen Bewerbung zur Verleihung richten Sie bitte per Mail an die Pilzschule.
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Morchelspezialisten - das sind die Pilzprofis unter den Pilzsammlern
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Das Morchelfieber hat wieder alle gepackt - Erste Morcheln in Niedersachsen Nachdem bereits Morchelfundmeldungen aus Nordrhein-Westfalen und Hamburg eingegengen waren meldete nun Jochen Holznagel aus Salzgitter die ersten Morcheln in Niedersachsen am 06. April 2011. “Bislang schauen sie nur mit dem Hut aus dem Erdreich heraus und sind sehr schwer zu entdecken” kommentierte er seinen Fund. Ähnlich wie Jochen Schöttker einen Tag zuvor aus Hamburg merkte er an: “Ich habe sie natürlich stehen lassen, um die Entwicklung weiter beobachten zu können.”
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Vom Pilzberater zur Pilzsachverständigen Die erste Prüfung zum Pilzsachverständigen der mobilen Pilzschule hat Frau Gudrun Fricke-Bode aus Göttingen abgelegt. Sie ist somit berechtigt, als Qualifikationsnachweis das gestickte Abzeichen für Pilzsachverständige (****) der mobilen Pilzschule zu tragen.
Prüfungsvoraussetzungen Diese besondere Qualifikation kann nur erwerben, wer mindestens ein Jahr zuvor ein öffentliche Prüfung als Pilzberater erfolgreich ablegt und öffentliche Pilzberatung/-aufklärung in seiner Region aktiv praktiziert. Dazu gehört insbesondere auch die Beratung in Vergiftungsfällen in Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenhäusern und Giftinformationszentren.
Prüfungsteile Die Prüfung zum Pilzsachverständigen u mfasst drei Prüfungsteile in Theorie und Praxis. Hier galt es in der Zeit von Oktober 2010 bis Mai 2011 folgende drei Prüfungsabschnitte erfolgreich abzulegen:
* Planung und Durchführung von Lehrwanderungen und Ganztagstouren Die bundesweite Praxis zeigt, dass bei der in der Bevölkerung weit verbreiteten „Gier nach Pilzen“ ohne vorherige zielgerichtete Ausbildung jeder Leitende leicht überfordert ist, einen geordneten Ablauf zu organisieren. Daher liegt einer der Schwerpunkte der Pilzschule bei der Ausbildung zum Pilzsachverständigen auf eine methodisch und didaktisch präzise durchdachte Planung und Durchführung von Pilzlehrwanderungen sowie Schulungsveranstaltungen. Dazu gibt es keine gesondert ausgewiesenen Kurse, da dies in Einzelausbildung parallel zu normalen Fortgeschrittenenseminaren geschieht.
* Planung und Durchführung von Einführungskursen/Schulungsveranstaltungen Pilzkenner sind leider meist keine ausgezeichneten Pilzlehrer. Je größer und tiefer der Kenntnisstand, um so höher ist vielfach der Abstand zum Pilzschüler. Um die Freude am Lernen aktiv zu fördern, gilt es die Pilzkunde allgemein verständlich, anschaulich und nachhaltig rüberzubringen. Dazu werden Ausbilderkenntnisse sowie die erforderlichen Fähigkeiten - wie Sachverhalte verstehbar darzustellen - trainiert. Unabdingbar ist dabei, das jeweilige Vorhaben in einem durchdachten Ausbildungsplan zu Papier zu bringen. Damit ist die erforderliche Selbstkontrolle und Selbstkritik möglich. Auch hierzu gibt es keine separat angelegten Kurse, sondern individuelle Einzelausbildung parallel zu normalen Veranstaltungen.
* Dokumentation und Interpretation mikroskopischer Merkmale von ausgewählten Basidiomyceten sowie Ascomyceten Wer in seiner täglichen Praxis nur makroskopisch Pilze bestimmt, kann sich auch leicht mal irren. Im Gegensatz zum Pilzberater (***) ist der Umgang mit einem eigenen Mikroskop obligatorisch. Gerade bei Vergiftungsfällen kann eine Überprüfung von Mikromerkmalen leicht einen möglichen Irrtum aufdecken und zur richtigen Diagnose führen. Für diesen Prüfungsteil ist zunächst ein separater Mikroskopierkurs der Pilzschule nachzuweisen. Die praktische Prüfung mit Dokumentation und Interpretation erfolgt dann auf einem Fortgeschrittenenseminar.
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