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Pilze selbst anbauen: z.B. Austernseitling, Parasol, Schopftintling, Shii-Take, Reishi, Braunkappe, Stockschwämmchen, Südlicher Schüppling, Igelstachelbart, Champignons, Limonenpilz, Foridaseitling, Chinesische Morchel, Toscana-Pilz, Kräuterseitling etc. ab 2011 erweitert auf: Trüffelanbau, Zucht von Edelreizkern und Steinpilzen
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Pilzzuchtseminar Thema: Von der Pilzspore bis zur Pilzernte – Pilzzucht und Pilzanbau von A-Z Wenn Pilze weder Tiere noch Pflanzen sind, nicht einmal Samen haben, wie vermehren die sich eigentlich? Wovon und wie ernähren sie sich? Warum kann ich sehr leicht bestimmte Champignonarten züchten, andere aber nicht? Franzosen und Spanier machen es bereits: Wie und wo kann ich Steinpilze anbauen, Edel- und Blutreizker kultivieren oder Trüffeln züchten? Was geht noch? Von den aktuellen Hintergrundinformationen bis zu vielen technischen Details, keine Frage bleibt auf diesem Seminar unbeantwortet. Seminarzeiten: 1. Tag 18.30 bis 21.30 Uhr 2. Tag 09.00 - 17.00 Uhr 3. Tag 09.00 - 16.00 Uhr Kursgebühren: 248 €/Person Anmeldungen: bitte nur per Mail Mindestteilnehmerzahl: fünf Höchstteilnehmerzahl: zehn Termin und Ort: 29.Juni -01. Juli 2012 in Wolfenbüttel-Wendessen in Niedersachsen, Hotel/Restaurant Hintze, Leipziger Allee 1, (dort ist auch eine Übernachtung möglich) (Vorzugspreis nur für Kursteilnehmer dieses Kurses vom Vorjahr: 175 €)
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Seminar: Einführung in die Pilzkunde - Pilzzucht und Pilzanbau Der 1. Tag (18.30 bis 21.30 Uhr) Egal aus welchem Grund man sich mit dem Pilzanbau im Haus oder Garten, vielleicht sogar mit der Anlage einer ganzen Pilzplantage beschäftigen will, ohne grundlegende und tiefer gehende Kenntnisse der Pilzkunde sind die Chancen sehr gering, wirtschaftlich vertretbare Zuchtergebnisse zu erzielen. Insbesondere wer sich mit dem Thema gewerblicher Pilzanbau beschäftigen will, kommt daher an diesem Einführungskurs nicht vorbei: Lebens-und Ernährungsweisen, Fortpflanzung und Vermehrung Da Pilze keine Pflanzen sind, geht es zunächst darum zu erfahren und zu verstehen, wie und wovon sie sich überhaupt ernähren, welche Lebensbedingungen erforderlich sind und wie sie sich vermehren. Vorgestellt werden dazu rund 20 Pilzarten.
Von der Petrischale bis zur Ernte Teil I + II (Hauptteil am 2. Tag) Aufgezeigt werden verschiedene Anzuchtmethoden und -techniken, von der Petrischale über Reinkulturen und Körnerbrut bis hin zur Fertigkultur. Wir befassen darüber hinaus mit der Beurteilung und Auswahl geeigneter Substrate sowie Möglichkeiten der Substratbeschaffung. Schließlich wird die Technik verschiedener Impfmethoden mit Impfdübeln, Körner- und Strohbrut vorgestellt, genau wie die Beurteilung von Platzwahl von der Durchwachs- bis zur Erntephase. Im weiteren Verlauf widmen wir uns der Abwehr von Pilzfeinden, sowie der Bezugsquellen von Material und Knowhow.
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2. Tag: Von der Petrischale bis zur Ernte Teil II + Praktische Übungsteile im Pilzgarten (09.00 - 17.00 Uhr) Nach einem gemeinsamen Frühstück (wem Schlafsack und Luftmatratze reichen, der kann - auf Anfrage - auch gern im Pilzgarten übernachten) sichten und beurteilen wir zunächst das vorhandene Arbeitsmaterial, -gerät, Impfdübel, Pilzbrut, Fertigkulturen etc. Danach werden zwei bis drei Arbeitsgruppen eingeteilt, sowie die verschiedenen Aufgaben und Arbeitsbereiche zugewiesen. ab 18.00 Uhr: Geselliger Abend im Pilzgarten
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Ob eine Braunkappen-, Champignon- oder Parasolpilzkultur im Garten angelegt, Strohballen mit Austernseitling oder verschiedene Holzstämme mit Shii-Take, beimpft werden, ein wichtiger Teil der Aufgabe ist stets, das was genacht wird in Bild und Schrift Schritt für Schritt zu dokumentieren. Nur so ist es später möglich, einerseits Fehlerquellen zu ermitteln und andererseits erfolgreiche Arbeit in allen Detailbereichen weiter zu optimieren. - Alle 1 1/2 Stunden wird bei einer Tasse Kaffee gemeinsam eine Zwischenbilanz gezogen. Die einzelnen Gruppen tragen dazu an ihren Stationen vor, was sie wie gemacht haben und beantworten dabei die Fragen der anderen Kursteilnehmer.
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Zwei Zwischenbesprechungen mit kleinen Pausen, Getränken und einem Imbiß, dazu eine Abschlussbesprechung am Nachmittag, dadurch werden viele neu aufgekommene, aber auch alte Fragen neu beantwortet und geklärt, Kenntnisse gefestigt, Erfahrungen ausgetauscht. Ausgetauscht werden auch die Mail-Adressen. So kann der notwendige Tausch von Erfahrungen über das Seminarende fortgesetzt werden.
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3. Tag: Von der Pilzbrut zur Mykorrhizierung von Bäumen (09.00 - 16.00 Uhr) Ob in Frankreich, Spanien, Italien oder Jugoslawien, selbst in Ungarn, Rumänien, aber auch USA, Australien und Neuseeland: Überall baut man Trüffeln an. Selbst mit Steinpilzen und Edelreizkern mykorrhizieren unsere Nachbarn Bäumchen und forsten damit erfolgreich auf. Zertifizierte Organisationen sprechen von einem unglaublichen Ertrag bei Steinpilzen von 1-3 t (!) pro Hektar. Bei Trüffeln schwanken die Angaben zwischen 20 und 120 kg/ha. - Probieren sie doch einfach mal die Perigord-Trüffel (Tuber melanosporum) in einem Pflanzkübel (?) zu züchten... Was alles so zu beachten ist - von der Auswahl geeigneter Lebensräume, Bodenproben, Anlage und Pflege, Bezug von Trüffelbäumchen etc. bis hin zur Trüffelsuche mit Vierbeinern - wird an diesem Tag vorgestellt.
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Meterweise Angebote an getrockneten Speisepilzen (links getrocknete Steinpilze je 250 g, rechts Pfifferlinge) nicht im Großhandel, sondern in einem normalen Supermarkt wie hier in Carpentras/Provence in Frankreich. -
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